Referenzen

"Das Forumtheater rabenschwarz aus Berlin hat im Sommer 2010 einen 1-wöchigen Workshop innerhalb des Projektes „UTOPIA“ der Projektgruppe New Limes e.V. durchgeführt.
An dem Workshop beteiligt waren 20 Jugendliche unter 25 Jahren, die sich zu der Zeit in einer Aktivierungsmaßnahme im Projekt der Projektgruppe befanden. Hauptziel dieser Maßnahme war die Aktivierung arbeitsloser Jugendlicher, welche im Hartz IV Bezug stehen und mit Hilfe von Kunst und Kultur einen Zugang zu einem stabilen Arbeitsalltag finden sollten, sowie mit Hilfe verschiedener Module zu einer Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit gelangen.

Der Workshop vom Forumtheater rabenschwarz fand extrem großen Anklang bei den beteiligten Jugendlichen.
Innerhalb einer Woche lernten sie die Techniken des Forumtheaters kennen und erstellten gemeinsam eine kleine Endperformance, die im Foyer der Fachhochschule Schwäbisch Gmünd sowie in der KulturTankstelle in Schwäbisch Gmünd gezeigt wurde.
Hierbei kam es zu einem regen Austausch zwischen Studenten der Fachhochschule und den agierenden Jugendlichen.
Die Workshop Teilnehmer/innen wurden optimal geschult und in der Arbeit sehr ernst genommen. Dies zeigte sich in der hohen Motivation innerhalb der trainingsstunden und in der Vorbereitung der kleinen Endperformance.

Wir möchten uns daher beim Forumtheater rabenschwarz sehr herzlich bedanken, im Namen vom künstlerischen Leitungsteam und den Jugendlichen und hoffen sehr, dass wir wieder miteinander arbeiten werden."
(New Limes e.V., Schwäbisch Gmünd)

 

"Mir hat schon zu Beginn des Workshops sehr gut gefallen, dass mit den Aufwärmübungen auch stetig der Zusammenhalt in der Gruppe gewachsen ist. Die Dynamik der Spiele und die erforderliche Spontaneität haben bewirkt, sich untereinander zu vertrauen, sich frei zu fühlen und für die Methoden des Forumtheaters offen zu sein!

Bei der Stückentwicklung hat mir besonders gut gefallen, dass einzelnen Teilnehmern in der Gruppe ein Raum geschaffen wurde, persönliche Erfahrungen mit einzubringen, aber gleichzeitig Konfliktsituationen abgeändert darzustellen und die eigene Fantasie einfließen zu lassen. Super ist, dass die Ideen der einzelnen Teilnehmer miteinander verknüpft werden konnten, man sich dadurch schnell in einem spannenden Prozess wiederfand und jeder aktiv Teil der Aufführung war! Ziel der Übungen war, durch das Aufzeigen von Ungleichheiten neue Lösungsansätze zu finden. Die Auseinandersetzung mit hierarchischen Strukturen, die es zu entkräften galt, hat allen Beteiligten dabei geholfen als Gruppe zusammenzuwachsen und sich auf Augenhöhe und auf einer Ebene zu begegnen!

Im Workshop wird man mit eigenen Konflikterfahrungen konfrontiert, was einerseits belastend und kompliziert sein kann, andererseits sehr viel Potenzial in sich birgt. Man versucht, Lösungsansätze zu finden und lernt verschiedene Situationen ganz neu zu bewerten. Gleichzeitig bekommt man die Möglichkeit, sich (mit Hilfe der Alliierten) aus der Position des Unterdrückten zu befreien und sich neuen Perspektiven zu öffnen....auf der Bühne oder abseits der Bühne, im Alltag - die Erfahrung ist sehr wertvoll. Man erlebt wie wichtig und sinnvoll es ist, Konfrontation zu wagen, nicht wegzuschauen oder zu verdrängen!

Das Schönste am Forumtheater ist, dass es Wirkung zeigt, gleichzeitig künstlerische Ausdrucksform und nah am Leben ist! Nach jedem Workshop oder jeder Aufführung bleibt etwas übrig, Teilnehmer und Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und dazu animiert, mutig durchs Leben zu gehen, die Stimme gegen Ungleichheiten zu erheben und aktiv gegen Unterdrückung einzugreifen!"
(Teilnehmerin und Organisatorin eines rabenschwarz-Forumtheater-Workshops für die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin)

(weitere Referenzen werden in Kürze folgen)